Gasproduktion

BIOENERGY 2020+ untersucht die derzeit relevanten Verfahren zur Konversion von biogenen Rohstoffen in Produktgase bzw. Synthesegas:

  • Pyrolyse
  • Wirbelschichtvergasung
  • Gestufte Vergasung

Die Pyrolyse ist ein thermischer Umwandlungsprozess ohne externe Sauerstoffzufuhr. Sie ist einerseits als eigenes Verfahren und andererseits als Verfahrensteilschritt interessant. Versuchsanlagen im Labor, Technikums- und Pilotmaßstab zielen darauf ab, die bestimmenden Verfahrensparameter zu ermitteln. Dies sind insbesondere die Produktverteilung (gasförmig, flüssig fest), sowie die Bilanzierung der Prozesse bzw. Prozessschritte.

Durch Wirbelschichtvergasung kann im mittleren und großen Maßstab Biomasse in ein wertvolles Produktgas bzw. Synthesegas umgewandelt werden. Die Wirbelschichtvergasung ist in Form der allothermen Vergasung mittels Wasserdampf in den Anlagen der Biomassekraftwerke Güssing und Oberwart im industriellen Maßstab etabliert. Angewandte Forschung wird an diesen Anlagen zur Weiterentwicklung und Optimierung der Verfahren und auch zur Erweiterung des Brennstoffspektrums durchgeführt.

BHKW Güssing BHKW Oberwart
BHKW Güssing und BHKW Oberwart

Die gestufte Vergasung dient der verfahrenstechnischen Optimierung der Prozesse bei unterschiedlichsten Randbedingungen. Anhand einer Technikumsanlage wird die Vergasung von Brennstoffen mit Schlackebildung untersucht. Nach der Hochtemperaturvergasung wird die Abscheidung von Staub, Schwefel- und Chlorkomponenten untersucht: Die Versuchsanlage gestattet die Vergasung, Heißgasreinigung und unmittelbare Anwendung des Rohgases auf einem Katalysator.

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